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Das November-Symposium in Brixen: Vorläufiges Programm

Ernst Pavelka | | 23.04.09

„Ferdinand Ebner: Denker des Logos und des Dia-Logos – Pneumatologie als Grammatik der Subjektivität“. So lautet der Titel des nächsten Ferdinand-Ebner-Symposiums. Es wird am 19. und 20. November 2009 an der Theologischen Hochschule Brixen stattfinden. Veranstalter sind die Philosophisch-theologische Hochschule Brixen, die Universität Trient, sowie die Internationale Ferdinand-Ebner-Gesellschaft. Die Patronanz über das Symposium übernimmt der Vizerektor der Universität Innsbruck, Tilmann Märk.

Nach den großen internationalen Tagungen von 1981 (Gablitz/Wien), 1998 (Trient) und 2007 (Gablitz/Wien), welche die Präsentation des Oeuvres und des Denkens des österreichischen Philosophen Ferdinand Ebner (1882-1931) einem internationalen Publikum als Ziel hatten, möchte diese Tagung, an der Experten aus Österreich, Italien und den USA teilnehmen werden, einen zentralen Aspekt der Ebnerschen Reflexion in den Mittelpunkt der Diskussion stellen: die Subjektivität. Zentral zur Konstitution des Subjektes und darüber hinaus der Gesellschaft ist laut Ebner die pneumatologische Dimension des Menschen, welche die stumme Erdgebundenheit des Tierischen aufbricht und den Menschen zum Sprechenden und zum Angesprochenen macht.

Im Folgenden das vorläufige Programm der Tagung:

19. November 2009 (Donnerstag)

09:30-10:00 Grußworte und Eröffnung der Tagung (Tillman Märk, Innsbruck/A)
Ferdinand Ebner: Una biografia per immagini / Ferdinand Ebner: Eine Biographie in Bildern (Stefan Rigo)
10:00-10:45 Die Herausforderung des Dialogs für Gesellschaft und Kirche heute (Franz Scharl, Weihbischof von Wien, Wien/A)
10:45-11:15 Die Sprache der Künste bei Ferdinand Ebner (Walter Methlagl, Vorsitzender der IFEG, Innsbruck/A)
11:15-11:30 Pause
11:30-12:00 Ursprung der Sprache, Ursprung des Ich (Markus Flatscher, Mitarbeiter Ferdinand-Ebner-Projekt, Charlottesville/USA)
12:00-12:30 Wort contra Begriff (Krzystof Skorulski, Mitarbeiter Ferdinand-Ebner-Projekt, Innsbruck/A)
12:30-13:00 Diskussion

13:00-15:30 Mittagspause

15:00-15:30 ‘Subjektivität’ in den Fragmenten – Was eine Neuausgabe zur Begriffsklärung beitragen kann (Richard Hörmann, Leiter Ferdinand-Ebner-Projekt, Innsbruck/A)
15:30-16:00 Anspruch und Dialog – Kitara Nishida und Ferdinand Ebner – Dialogisches Denken im Japan des 20. Jahrhunderts (Christian Paul Berger, Bregenz/A)
16:00-16:30 Etymologie und Philo-logie (Ermenegildo Bidese, Trient und Brixen/I)
16:30-17:00 Pause
17:00-17:30 Fragment und System (Silvano Zucal, Trient/I)
17:30-18:00 Dao, Melos und Logos – Zum Seinsverständnis bei Ferdinand Ebner, Carl Dallago und Josef Matthias Hauer (Hans Gerald Hödl, Wien/A)
18:00-18:30 Diskussion

20. November 2009 (Freitag)

09:30-10:00 Ferdinand Ebner als Diagnostiker des Sprachzerfalls (Carlo Brentari, Trient/I)
10:00-10:30 Ferdinand Ebner als Kritiker der theologischen Sprache (Andrea Aguti, Urbino/I)
10:30-11:00 Die Grenzen der Wissenschaftssprache. Zur Erstveröffentlichung von Ferdinand Ebners „Ethik und Leben“ (Ernst Pavelka, Mitarbeiter Ferdinand-Ebner-Projekt, Innsbruck/A)
11:00-11:30 Pause
11:30-12:00 Anmerkungen zu einer neuen theologischen Sprache (… von Seiten eines ‘Antitheologen’) (Paul Renner, Brixen/I)
12:00-12:30 Die Relevanz des ebnerschen Subjektivitätskonzepts für die modernen Biowissenschaften (Erich Hamberger, Salzburg/A)
12:30-13:00 Diskussion

13:00-15:00 Mittagspause

15:00-15:30 Das Wort im Sakrament der Beichte (Joseph R. Chapel, South Orange/USA)
15:30-16:00 Das Gleichnis als Paradigma der Authentizität der Sprache (Anita Bertoldi, Trient/I)
16:00-16:30 Das Buch der Genesis in der Spannung zwischen Dialog und Namengebung (Arnold Stiglmair, Brixen/I)
16:30-16:45 Pause
16:45-17:15 Der Prolog des Johannisevangeliums als Epiphanie des Logos (Nunzio Bombaci, Catania/I)
17:15-17:45 Personale Ontologie bei Ferdinand Ebner (Karl-Augustinus Wucherer-Huldenfeld, Wien/A)
17:45-18:15 Diskussion
18:15-18:30 Schlussworte (Silvano Zucal, Stv.-Vorstand der IFEG, Trient/I)

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