Rückblick: Ferdinand Ebner-Symposium 2007
Symposiumsbericht
Ferdinand-Ebner-Symposium erregt internationale Aufmerksamkeit
von Ernst Pavelka
Vielbeachtet im In- und Ausland ging unter dem Ehrenschutz von Weihbischof Franz Scharl am 14. und 15. September 2007 in der kleinen niederösterreichischen Gemeinde Gablitz bei Wien ein Symposium zu Ehren Ferdinand Ebners über die Bühne. Vortragende und Interessierte aus Österreich, Italien, Dänemark, Deutschland und den USA fanden sich im lokalen Veranstaltungszentrum „Glashalle“ ein, um dem Denker jene Beachtung zukommen zu lassen, die ihm aufgrund seiner immensen Bedeutung für die Philosophie der Moderne gebührt.
Mit dem Symposium wurde seit mehr als zwanzig Jahren Ferdinand Ebner wieder eine Tagung in Österreich gewidmet. Anlass war der 125. Geburtstag Ferdinand Ebners am 31. Jänner 2007. Die Veranstalter – allen voran die Internationale Ferdinand-Ebner-Gesellschaft unter der Organisation von Dr. Renate Grimmlinger – haben den Veranstaltungsort Gablitz bei Wien dabei nicht zufällig gewählt, hat der philosophische Autodidakt Ferdinand Ebner hier doch einen Gutteil seines Lebens als Volksschullehrer gewirkt. Dementsprechend wurde dasVortragsprogramm durch Führungen zu den Wirkungs- und Wohnstätten des Philosophen (Franz Vormaurer) sowie durch das Gablitzer Heimatmuseum (Berthold Weiß), wo eine neu eingerichtete Sonderausstellung die Besucher unter dem Titel „Ferdinand Ebner und seine Zeit“ empfängt, ergänzt. Ein reich gedeckter Büchertisch (Richard Hörmann, Ernst Pavelka) eröffnete zusätzlich die Möglichkeit, Literatur von und zu Ferdinand zu erwerben oder – sofern vergriffen – zumindest zu besichtigen. Mit dem Symposium außerdem verbunden war die diesjährige Generalversammlung der Internationalen Ferdinand-Ebner-Gesellschaft.
Nach einführenden Worten des Gablitzer Bürgermeisters Andreas Jelinek, der Organisatorin Renate Grimmlinger, Walter Methlagls sowie einem Eröffnungsvortrag von Weihbischof Franz Scharl wurde der wissenschaftliche Teil von folgenden Referenten bestritten: Walter Methlagl (Innsbruck), Silvano Zucal (Trient), Jörgen I. Jensen (Dänemark), Friedrich Grimmlinger (Wien), Renate Grimmlinger (Gablitz), _Franz Josef Brandfellner _(Gablitz), Christian Matzka (Gablitz), Dieter Bogner (Wien), Christian Berger (Dornbirn), Carlo Brentari (Trient), Richard Hörmann (Innsbruck). Ergänzend konnte die Internationale Ferdinand-Ebner-Gesellschaft außerdem ihre neu errichtete Homepage präsentieren.
Texte und Bilder vom Symposium

Die Vortragenden v. li. n. re.: Prof. Dr. Jörgen I. Jensen (DK), Prof. Dr. Silvano Zucal (I), Dr. Carlo Brentari (I), Prof. Dr. Dieter Bogner (A), Dr. Renate Grimmlinger (A), Prof. Dr. Walter Methlagl (A), DI Dr. Richard Hörmann (A), Prof. Dr. Friedrich Grimmlinger (A), Dr. Christian Paul Berger (A), Dr. Franz Josef Brandfellner (A). Bild: Philip Grand.
Die Internationale Ferdinand-Ebner-Gesellschaft freut sich, Ihnen an dieser Stelle in Kürze die bei dem Symposium gehaltenen Vorträge zum Download anbieten zu können. Auch weitere Bilder der Veranstaltung werden Sie hier vorfinden.
Büchertisch – Restexemplare
Restexemplare des Büchertisch-Verkaufs folgender Bücher können via E-Mail an die Internationale Ferdinand-Ebner-Gesellschaft bestellt werden:
- Ferdinand Ebner: Mühlauer Tagebuch : 23.7.–28.8.1920, hrsg. v. Richard Hörmann und Monika Seekircher, Wien: Böhlau, 2001. (EUR 35.—)
- Helga Braun: Ferdinand Ebners Ort in der Moderne, Essen: Verlag Die Blaue Eule, 2000. (EUR 15.—)
- Jaroslaw Jagiello: Vom ethischen Idealismus zum kritischen Sprachdenken – Ferdinand Ebners Erneuerung des Seinsverständnisses, München: Don Bosco, 1997. (EUR 25.—)
Die Versandspesen betragen innerhalb Österreichs EUR 5,—. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass die Anzahl der auf Vorrat liegenden Bücher begrenzt ist. Wir bemühen uns gerade darum, Ihnen auch in Zukunft Literatur von und zu Ferdinand Ebner online anbieten zu können.
