Es ist so weit! Mit großer Freude dürfen wir unseren Mitgliedern und allen am Denken Ferdinand Ebners Interessierten das nächste Ferdinand-Ebner-Symposium ankündigen. Am 19. und 20. November 2009 wird an der Philosophisch-theologischen Hochschule Brixen unter dem Titel „Ferdinand Ebner: Denker des Logos und des Dia-Logos – Pneumatologie als Grammatik der Subjektivität“ eine Tagung stattfinden, welche die Subjektivität im Denken des Gablitzer Philosophen in den Mittelpunkt stellt. Veranstalter sind die Philosophisch-theologische Hochschule Brixen, die Universität Trient, sowie die Internationale Ferdinand-Ebner-Gesellschaft. Die Patronanz über das Symposium übernimmt die Universität Innsbruck.
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Am 22.9.1956 verstarb der österreichische Komponist Josef Matthias Hauer. Die Internationale Ferdinand-Ebner-Gesellschaft nimmt den heutigen Todestag des Künstlers zum Anlass, an dieser Stelle die Zusammenfassung eines Vortrags nochmals zu veröffentlichen, welchen der Unternehmer und Kunsthistoriker Dieter Bogner beim letzten Ferdinand-Ebner-Symposium 2007 in Gablitz im Wienerwald gehalten hat. Er spürt darin der künstlerisch ungemein fruchtbaren, jedoch sehr kurzen Freundschaft zwischen Josef Matthias Hauer, Johannes Itten und Ferdinand Ebner nach.
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Mit Riesenschritten nähert sich die Internationale Ferdinand-Ebner-Gesellschaft der Sommerpause. Aber bevor wir uns in Bikinis und Badehosen faul in die Liegestühle am Lanser See fallen lassen, haben wir noch eine weitere Vortragsveranstaltung für Sie im Talon: Jaroslaw Jagiełło, der 1997 die bislang einzige systematische Gesamtdarstellung des Denkens Ferdinand Ebners vorgelegt hat, wird am 26.6.2009, um 19:30 Uhr im Haus der Begegnung in Innsbruck über „Lógos und Glaube im Secular Age – Zur religionsphilosophischen Aktualität des Ebner’schen Denkens sprechen”. Und alle Mitglieder der Internationalen Ferdinand-Ebner-Gesellschaft, alle Freunde und Interessierten des Werkes von Ferdinand Ebner sind wie immer ganz herzlich dazu eingeladen.
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Die Internationale Ferdinand-Ebner-Gesellschaft überschreitet Grenzen. Damit sind nicht nur geographische Grenzen gemeint, sondern auch solche, die eine von der anderen Wissenschaft trennen. So brach denn der Innsbrucker Teil des Vorstandes des Vereins, Walter Methlagl, Richard Hörmann und Ernst Pavelka in charmanter Begleitung von Edith Hamberger und Lea Müller, auf, um in Salzburg dem Vortrag „Bio-Kommunikation: Monolog oder Dialog?“ des Mikrobiologen Jörg von Hagen beizuwohnen.
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„‘Pneuma’ und ‘Communitas’ bei Ferdinand Ebner“ lautete der Titel eines Vortrages, den Silvano Zucal, Professor am Dipartimento di Filosofia, Storia e Beni Culturali der Universität Trient für theoretische Philosophie und Religionsphilosophie, am 28. März 2009 im Haus der Begegnung in Innsbruck vor ungefähr 15 Zuhörern hielt. Eines der Haupthemen des Vortrages und der anschließenden Auditoriumsdiskussion war die Spannung, in der die beiden Begriffe „Pneuma“ und „Communitas“ zueinander stehen. Wird der Begriff des menschlichen Geistes in seiner religiösen Dimension, „πνεῦμα“, von Ferdinand Ebner doch streng individualistisch gefasst: Der Mensch ist Geist, wenn er als Einzelner vor Gott steht und in einem dialogischen Verhältnis zu Gott sich befindet. Gemeinschaft, „Communitas“, hingegen herrscht dann vor, wenn Menschen gemeinsame Überzeugungen und Handlungen teilen. Wie geht das zusammen? Wie macht Ferdinand Ebner die beiden Begriffe miteinander kompatibel und worin unterscheidet er sie?
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